Zur Person

Manfred Piwinger

Piwinger ist Publizist und Unternehmensberater. Nach seinem Berufsstart als Journalist wechselte er in die Industrie, wo er viele Jahre Führungspositionen innehatte. Bekannt wurde er unter anderem mit der Publikation innovativer und weltweit ausgezeichneter Geschäftsberichte. Seine Forschungsarbeiten widmet er vor allem der Verknüpfung betriebswirtschaftlicher und kommunikationswissenschaftlicher Strukturen im Kommunikationsmanagement sowie zahlreichen Einzelthemen wie beispielsweise Missverständnis, Stimmungen, Gerüchte, Schweigen ebenso wie Witz und Humor, in besonderem Maße jedoch dem Thema Selbstdarstellung. Er war lange Zeit Lehrbeauftragter für Finanz- und Unternehmenskommunikation an der Universität Leipzig sowie Dozent an der Leipzig School of Media und der Bayerischen Akademie der Werbung München.

Für seine Arbeiten ist er national und international mehrfach ausgezeichnet worden, (u.a. "Global World Award" der IPRA, "PR-Kopf des Jahres", Deutscher PR-Preis "Goldene Brücke"). Piwinger gehört zu den Mitbegründern des Deutschen Rates für Public Relations (1982), dem Selbstkontrollorgan der Branche und war mehrere Jahre Vorsitzender der Jury für den Internationalen Deutschen PR-Preis. Er ist Vorsitzender des Ehrenrats der DPRG (Deutsche Public Relations Gesellschaft e.V.) und in mehreren Facharbeitskreisen der DPRG und des Internationalen Controller Vereins aktiv. Zu seiner umfangreichen publizistischen Tätigkeit (allein über 250 Fachbeiträge in Journals, Online-Diensten und Büchern) gehören Mitherausgeberschaft und das Verfassen mehrerer Standardwerke zu den Themen Investor Relations, Kommunikations-Controlling, Immaterielle Vermögenwerte und Unternehmenskommunikation. Zudem ist Piwinger geschäftsführender Herausgeber eines Loseblattwerks.

Für seine besonderen Verdienste um die Professionalisierung der Kommunikationsbranche verlieh ihm der Bundespräsident 2010 das Bundesverdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.

© Manfred Piwinger

Siehe auch unter: "Ich gehöre nicht zu den Lautsprechern der Branche", Interview in communicationcontrolling.de